Vermögensverwaltung Kompetenz - Unabhängigkeit - Vertrauen

Weltweit existierte 2009 laut Angaben der Schweizerischen Bankiervereinigung aus dem Februar 2011 ein Vermögen von 111.500 Milliarden US-Dollar. 39.000 Milliarden US-Dollar befanden sich dabei in den Händen vermögender Einzelpersonen. Vermögensverwaltung ist kein unbedeutender Faktor im schweizerischen Bankenwesen. Sie machte alleine fast fünfzig Prozent der Wertschöpfung bei den Banken der Schweiz aus.Mit 15,7 Milliarden Schweizer Franken hatte das Vermögensverwaltungs-Geschäft im Alpenland 2009 einen Anteil am Bruttoinlandprodukt von 2,9 Prozent.

Vermögensverwaltung ist weltweit ein wichtiges Geschäft. Für denjenigen, dessen Vermögen verwaltet werden soll, ist es dagegen oftmals eine Sache des Vertrauens.

Kriterien für die Auswahl eines Vermögensberaters

Man gibt sein Vermögen nicht einfach in die Hände irgendeines Menschen. Vermögensverwalter müssen sich deshalb das Vertrauen ihrer Kunden erst einmal verdienen. Das persönliche Gespräch in exklusiver und ungestörter Atmosphäre ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Zugleich sollte sich der potenzielle Kunde eines Vermögensverwalters Referenzen und mögliche Zulassungen der jeweiligen Person ansehen, der er eventuell sein Geld anvertraut.

  • Wichtig ist eine langjährige praktische Erfahrung des Vermögensverwalters auf seinem Gebiet. Er sollte ein möglichst breites Wissen über verschiedene Anlage-Möglichkeiten besitzen und dank moderner EDV-gestützter Informationssysteme eine Vielzahl seriöser Finanzprodukte mit ihren aktuellen (!) Konditionen kennen, um so exakt passende Anlagestrategien für seine Kunden zu entwickeln.
  • Indizien für gute Vermögensverwalter in der Schweiz sind darüber hinaus beispielsweise die Mitgliedschaft des Verwalters in Organisationen wie der Swiss Financial Analysts Association oder dem Verband Schweizerischer Vermögensverwalter. Verbände erlassen häufig eigene und strenge Statuten, an denen sich Mitglieder orientieren müssen.

Diskretion ist eine grundsätzliche Eigenschaft, die ein Vermögensverwalter besitzen sollte. Daneben kann aber auch der Standort, an dem er agiert, Vorteile für die Vermögensverwaltung wie Steuerfreiheit oder Anonymität des Kunden garantieren. Letztlich muss sich jede Vermögensverwaltung an vier Parametern messen lassen:

  • Transparenz
  • Individualität
  • Aktivität
  • Qualität

„Transparenz“ bedeutet für den Kunden nachvollziehbare Finanzentscheidungen des Vermögensverwalters. „Individualität“ steht für exakt zum jeweiligen Kunden passende Anlagestrategien. „Aktivität“ bezeichnet den aktiven Auswahlprozess, mit dem sich der Vermögensverwalter bei der Anlage von Kundengeldern für passende Finanzprodukte auf dem Markt entscheidet. „Qualität“ steht für die qualitativ hoch stehende Finanzanalyse, die die Grundlage für die Vermögensverwaltung und Geldanlage bildet.

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Die wichtige Unabhängigkeit in der Vermögensverwaltung

Ein Vermögensverwalter hat die Aufgabe, seinen Kunden objektiv die für sie beste Anlage ihres Vermögens zu realisieren. Das kann nur sehr bedingt funktionieren, wenn der Verwalter Provisionen erhält, falls er das Vermögen seiner Kunden in bestimmte Finanzprodukte investiert. In solchen Fällen kommt es schnell zu Interessenskonflikten, unter denen eine objektive Vermögensberatung leidet.

Der Vermögensverwalter entscheidet sich im ungünstigsten Fall für die Anlage von Kundengeldern in ein Finanzprodukt, das ihm eine Provision garantiert, und lässt dabei ein besser zum Kunden und zu seinen Wünschen passendes Finanzprodukt außer Acht. Nur wenn der Vermögensverwalter keinerlei Vorteile durch die Entscheidung genießt, Kundengelder in dieses oder jenes Finanzprodukt zu investieren, ist eine völlig unabhängige Vermögensverwaltung zum Wohl des Kunden möglich.

Ein guter Vermögens­ver­walter hört zu!

Eine gute Vermögensverwaltung funktioniert nicht, ohne dass der Verwalter die individuellen Ziele und Wünsche seiner Kunden berücksichtigt. Grundsätzlich gilt bei allen möglichen Geldanlagen: Der Fokus kann stärker auf Sicherheit des eingesetzten Vermögens oder auf möglichst hohe Renditechancen liegen. Je nach Entscheidung, wird sich etwa der Anteil an Aktien und Rentenpapieren, in die bei der Vermögensverwaltung investiert wird, unterscheiden. Mischstrategien zwischen defensiven und dynamischen Geldanlagestrategien sind natürlich ebenfalls möglich. Die Kombination „höchstmögliche Sicherheit + höchstmögliche Renditechancen“ existiert auf dem Markt für Finanzprodukte allerdings bisher noch nicht.

Ein guter Vermögensverwalter lernt seinen Kunden, dessen Grundhaltung bei der Geldanlage, seine Motive und Wünsche intensiv kennen, um auf dieser Basis die passende Anlagestrategie zu wählen.