Ab 2012 berappen Kantone nicht beglichene Krankenkassenprämien

Veröffentlicht am 13.08.2011.

Der Bundesrat hat gleich zwei Beschlüsse gefasst: Ab 2012 müssen die Kantone für nicht beglichene Krankenkassenprämien aufkommen. Die Krankenkassen.
In Zukunft müssen Kantone, in denen säumige Prämienzahler zu Hause sind, diese Kosten übernehmen. Dabei verlieren die Krankenkassen aber das Recht, Leistungen aufzuschieben. Sie müssen die Kosten für bezogene Leistungen übernehmen, wenn ihre Versicherten mit der Prämienzahlung in Rückstand sind. Auch die Kosten für Notfallbehandlungen müssen vom Versicherer in jeden Fall übernommen werden.
Gelder der Prämienverbilligung gehen an die Versicherer
Der Bundesrat beschloss auch Änderungen bei der Prämienverbilligung. Ab 2012 werden die Kantone dazu verpflichtet, die Zuschüsse direkt an die Versicherer auszuschütten. Damit will die Regierung verhindern, dass diese Gelder für andere Zwecke als für die Bezahlung der Prämien eingesetzt werden.