Allianz Suisse – alles bleibt robust

Veröffentlicht am 09.09.2013.

Die Allianz Suisse konnte ihr Ergebnis im ersten Halbjahr um 1,1% auf 129,4 Millionen Franken steigern. Ihr operatives Resultat verringerte sich jedoch um 8,8 Prozent auf 159,7 Millionen Franken. Wiederum einen (wenn auch geringen) Zuwachs gab es dagegen bei den Bruttoprämien: Sie stiegen im Vergleich zum ersten Halbjahr 2012 um 0,1% auf 1.316 Milliarden Franken. Zum Anstieg haben vor allem eine erhöhte Nachfrage nach Motorfahrzeugversicherungen (+1,3 Prozent) und Sachversicherungen (+1,0 Prozent) beigetragen, berichtet die Allianz Suisse selbst. Insgesamt sei das Ergebnis durch hohe Elementarschäden belastet worden, heisst es weiter.

Weitere Zahlen von Allianz Suisse
Die Belastung durch Elementarschäden lag bei der Allianz Suisse im Halbjahr 1/2013 bei 50,6 Millionen Franken. Zum Vergleich: Im ersten Halbjahr 2012 waren es nur 14,3 Millionen Franken. Entstanden ist der hohe Schadensaufwand im Halbjahr 1/2013 insbesondere durch den Hagel- und Regensturm auf der Alpennordseite Anfang Mai und die Unwetter in der Westschweiz vom 20. Juni, berichtet der Versicherer. Im ersten Halbjahr 2013 gab es insgesamt rund 10.000 Schäden aus Elementarschäden, heisst es weiter in der Mitteilung zu den Geschäftszahlen. In ihr wird auch das neue Kundenportal "myAllianz" erwähnt, durch das „Hagelschäden an Autos zügig beurteilt und entschädigt werden“. Mittlerweile erfolgt laut Allianz Suisse jede fünfte Anmeldung über diesen Weg. "Mit dieser digitalen Dienstleistung bieten wir unseren Kunden einen echten Mehrwert, der gerade in ausserordentlichen Belastungssituationen wertvoll ist, da den Kunden lange Wartezeiten erspart werden und eine schnelle und effektive Schadenbeurteilung sichergestellt wird", sagt Klaus-Peter Röhler, CEO der Allianz Suisse.
Weitere Zahlen: Bei der Allianz Suisse Lebensversicherungs-Gesellschaft AG gab es im ersten Halbjahr 2013 einen Prämienrückgang von knapp 1,65 Milliarden Franken um 12,7 Prozent auf knapp 1,44 Milliarden Franken. Die Reduzierung sei wesentlich auf auf eine fortgesetzte, konsequente Prämienkonsolidierung im Kollektivlebengeschäft (-13,2 Prozent auf etwa 1,25 Milliarden) zu Gunsten einer verbesserten Profitabilität zurückzuführen, berichtet Allianz Suisse. Im Einzelleben sanken die Prämien um 9,1 Prozent auf 188,6 Millionen Franken.