Allianz Suisse meldet erfolgreiches erstes Halbjahr 2011

Veröffentlicht am 24.08.2011.

Die Allianz Suisse Gruppe konnte ihr operatives Ergebnis im ersten Halbjahr 2011 verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 17,7 Prozent auf 174,8 Millionen Schweizer Franken steigern. Das Prämienvolumen stieg zugleich verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 2,6 Prozent auf 2.897 Millionen Schweizer Franken. Bei den Allianz Suisse Versicherungen wuchs das operative Ergebnis im ersten Halbjahr 2011 gar verglichen mit dem ersten Halbjahr 2010 um 47,3 Prozent auf 121,2 Millionen Schweizer Franken. Der Halbjahresgewinn stieg hier um 58,1 Prozent auf 105,6 Millionen. Grössten Anteil am Wachstum hat dabei das Lebengeschäft, während das Nichtlebengeschäft weitgehend stabil geblieben ist.
Im Lebengeschäft stieg das Prämienvolumen um 5,1 Prozent auf 1.553 Millionen Schweizer Franken, wobei der Bereich „Einzelleben“ um 3,5 und der Bereich „Kollektivleben“ um 5,3 Prozent zulegte. Allianz Suisse führt die „nach wie vor hohe“ Nachfrage von kleinen und mittleren Unternehmen nach Kollektivleben-Angeboten auf die derzeitige Unterdeckung vieler Pensionskassen zurück. Die Kosten im Bereich „Leben“ konnte der Versicherer um 8,1 Prozent auf 72,6 Millionen Schweizer Franken senken. Das operative Ergebnis blieb mit 46,5 Millionen Schweizer Franken im Vergleich zum Vorjahreszeitraum in etwa ebenso stabil wie der Halbjahresgewinn, der 36,8 Millionen Schweizer Franken erreichte.
Im Sachversicherungsgeschäft profitierte Allianz Suisse im ersten Halbjahr 2011 nach eigenen Angaben von einem sehr günstigen Schadensverlauf bei in etwa gleich bleibendem Prämienvolumen, das bei 1.307 Millionen Schweizer Franken lag. Die Schadensquote sank um über fünf Prozentpunkte auf 69,8 Prozent. Sie errechnet sich aus der Formel „(Ausgaben aufgrund gemeldeter Schäden / eingenommene Bruttobeiträge) x 100“. Für die Versicherer sind niedrige Schadensquoten damit positiv. Allianz Suisse rechnet allerdings mit einem steigenden Schadensaufwand im zweiten Halbjahr 2011, da die Unwetter der vergangenen Wochen mit Hagel und Überschwemmungen eine Nettobelastung von 49 Millionen Schweizer Franken verursacht hätten, die in die aktuelle Halbjahresbilanz noch nicht eingeflossen seien.
Im Bereich „Kapitalanlagen“ stieg das Ergebnis der Gruppe von 70,5 auf 76,2 Millionen Schweizer Franken. Verantwortlich dafür seien hohe Realisierungsgewinne bei Aktien gewesen, schreibt die Allianz Suisse selbst. Das operative Kapitalanlageergebnis in diesem Zeitraum habe bei 63,1 Millionen Schweizer Franken gelegen. Damit ist es im Vergleich zum Vorjahreswert von 65,1 Millionen Schweizer Franken gesunken.