Baloise Gruppe: Gewinn-Plus von knapp 12%

Veröffentlicht am 08.09.2013.

Die Baloise-Gruppe hat ihren Gewinn im ersten Halbjahr 2013 von 219 Millionen Franken im Halbjahr 1/2012 um 11,8% auf 245 Millionen Franken gesteigert. Das Geschäftsvolumen wuchs von 5,2 Milliarden um 5,1% auf 5,45 Milliarden. “Ich bin stolz auf unsere guten Resultate im Leben- und Nichtlebengeschäft“, kommentiert Martin Strobel, der CEO der Baloise Group, die Ergebnisse. Als Produkthighlight betont er die „innovativen Sicherheitsbausteine“ des Versicherers. „Sie sind stark gefragt und bringen messbaren Erfolg bei Kunden“, urteilt Strobel.

Geschäftszahlen von Baloise
Am gesteigerten Gesamtgewinn von 245 Millionen Franken haben alle Geschäftssparten und geografischen Einheiten beigetragen, heisst es im aktuellen Semesterbericht der Baloise. Beim Gewinn vor Finanzierungskosten und Steuern im Nichtleben-Bereich gab es für die Baloise ein kleines Minus von 3,1% auf 224,7 Millionen Franken. Im Leben-Bereich hat sich der Gewinn dagegen verdoppelt: um 100,8% auf 99,4 Millionen Franken. Der Gewinn in der Banksparte steigerte sich schliesslich um 11,5% auf 40,7 Millionen Franken. Trotz Flut- und Unwetterschäden erreichte der Schaden-Kostensatz des Baloise-Konzerns im ersten Halbjahr 2013 insgesamt 94,5% (Wert fürs Halbjahr 1/2012: 92,6%). Der Schaden-Kostensatz (auch: Schaden-Kostenquote) beziffert das Verhältnis zwischen den Aufwendungen für Betrieb und Leistungen des Versicherers auf der einen und Prämieneinnahmen auf der anderen Seite. Je niedriger der Schaden-Kostensatz ist, desto besser ist das für den Versicherer, wobei Schaden-Kostensätze ab 100% für Verluste des Versicherers stehen.
In geringem Masse verringert hat sich das Eigenkapital der Baloise-Group. Es reduzierte sich von 4,64 Milliarden um 1,9% auf 4,56 Milliarden Franken. Für das Gesamtjahr 2013 geht die Baloise davon aus, dass ihre Massnahmen „zur Stärkung des Wachstums und der Ertragskraft weiter greifen“. Der Konzern peilt im Nichtleben-Geschäft einen Schaden-Kostensatz von 93% bis 96% an sowie bei den Lebensversicherungen eine Neugeschäftsmarge von über 10%. Bei der Rentabilität des Geschäfts rechnet die Baloise mit einer Eigenkapitalrendite von 8% bis 12%.

Die Sicherheitsbausteine der Baloise
Wesentlich haben laut Baloise-CEO Martin Strobel die „Sicherheitsbausteine“ des Versicherers zum aktuellen Ergebnis beigetragen. Sie steigern die Attraktivität der Versicherungsangebote. Zu den Bausteinen gehört etwa der Card-Protection-Service. Er greift, wenn dem Versicherten Karten (z.B. Kreditkarten) und Ausweise gestohlen werden. Die Baloise sorgt dann für eine schnelle Sperrung der Karten, bietet eine Kostenübernahme für Ersatzkarten sowie einen Kostenvorschuss von bis zu 2.000 Franken. Ein weiterer Sicherheitsbaustein ist der Medi-Service-SOS. Er greift beispielsweise, wenn der Versicherte aufgrund von Krankheit oder Einbruch in seine Wohnung vorzeitig aus dem Urlaub nach Zuhause zurückkehren muss.