Baloise-Gruppe: Plus bei Einnahmen und Gewinn

Veröffentlicht am 01.09.2014.

Die Baloise-Gruppe hat gute Zahlen fürs erste Halbjahr 2014 vorgelegt: Sie konnte ihr Geschäftsvolumen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,9% auf etwa 5,83 Millionen Franken steigern. Beim Konzerngewinn ging es um 42,9% auf 350 Millionen Franken nach oben. Im Vergleich zu Ende 2013 wurde auch das Eigenkapital erhöht: um 7,9% auf knapp 5,3 Milliarden Franken.

Fast alle Einheiten trugen zum Ergebnis bei
Während es bei den Bruttoprämien im Nichtlebenbereich für die Baloise-Gruppe um 0,4% auf 2,29 Milliarden Franken nach unten ging, gab es im Lebenbereich einen Anstieg um 5,9% auf knapp 2,63 Milliarden Franken. Mit Blick auf die einzelnen Ländereinheiten schreibt die Baloise-Gruppe zur Schweizer Einheit, dass sie weiterhin stark „in den attraktiven Zielsegmenten“ wächst und „ihre starke Marktstellung durch den überragenden operativen Leistungsausweis sowohl bei den Lebensversicherungen wie auch den Schaden- und Personenversicherungen“ bestätigt. Die Ländereinheiten Belgien und Luxemburg konnten den EBIT deutlich um 45,4% beziehungsweise 82,3% steigern. In Deutschland ging er dagegen „aufgrund der Sozialplanaufwendungen“ um 26,7% zurück.

Positive Entwicklung bei der Combined Ratio
Der Schaden-Kostensatz (Combined Ratio) der Baloise-Gruppe lag im ersten Halbjahr 2014 bei 93,2%. Er setzt Aufwendungen wie Schadenszahlungen in Relation zu den Prämieneinnahmen, wobei gilt: Geringere Prozentwerte sprechen für höhere Wirtschaftlichkeit. Der aktuelle Wert von 93,2% ist niedriger als der fürs erste Halbjahr 2013 (94,5%), aber höher als in den drei Vorjahren, wo er bei 90,2% (2010), 93% (2011) und 92,7% (2012) gelegen hat.

Baloise-Gruppe sieht sich bestens aufgestellt
Laut eigener Aussage bekräftigt das „hervorragende Semesterergebnis“ die strategische Ausrichtung der Baloise-Gruppe. Sie sieht sich bestens daher aufgestellt, um ihre Ziele zu erreichen: „einen Schaden-Kostensatz von 93 bis 96%, eine Neugeschäftsmarge von über 10% und eine Eigenkapitalrendite von 8% bis 12%“.