Cyber-Kriminalität bei KMUs: Ein unterschätztes Risiko?

Veröffentlicht am 11.01.2015.

Die meisten kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Europa zählen Cyberkriminalität nicht zu den ihr Geschäft bedrohenden Top-Risiken. Das ergab eine internationale Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag der Zurich Versicherung.
Im Ländervergleich ist der Anteil der Unternehmen, die Cyber-Kriminalität als eins der Top-3-Risiken einstufen, in der Schweiz relativ niedrig. Besonders hoch ist er dagegen in Grossbritannien. Man kann jetzt natürlich darüber diskutieren, ob nicht andere Risiken als Cyber-Kriminalität tatsächlich noch gefährlicher sind. Unterschätzen sollte man Cyberkriminalität aber keinesfalls. KMU sollten überlegen, ob sie sich nicht durch eine passende Versicherung schützen. Solch eine Versicherung gibt es beispielsweise bei Zurich.

Starker Wettbewerb gilt als besonders starkes Risiko
Die GfK hat im Auftrag der Zurich Versicherung insgesamt 3800 KMU aus unterschiedlichen Branchen und Sektoren sowie aus 19 Ländern gefragt. Die Unternehmen stammen nicht alleine aus europäischen, sondern auch aus einigen Ländern in Lateinamerika, dem Nahen Osten und Afrika sowie dem asiatisch-pazifischen Raum. Besonders viele der befragten Unternehmen sehen einen starken Wettbewerb sowie Dumpingpreise und daraus resultierende sinkende Verkaufsmargen als eins der Top-3-Risiken. Sie setzen das Risiko auf Platz 1 der Risikoliste.
Schauen wir hier auf Ergebnisse aus Europa: 38,5% der Unternehmen in Österreich sehen den starken Wettbewerb als sehr risikoreich. Bei diesem Risiko liegt Österreich damit auf Platz 1 im Ländervergleich. Vergleichsweise niedrig ist dagegen mit 26,5% der Anteil der italienischen KMU, die den starken Wettbewerb als Top-Risiko sehen.
Im Vergleich ist Cyber-Kriminalität für deutlich weniger Unternehmen in Europa ein Top-3-Risiko. Am ehesten empfinden sie britische KMU als riskant. 10% von ihnen setzen Cyber-Kriminalität auf die Top-3-Liste. In Österreich sind es 9,5% und in Italien sowie Deutschland jeweils 8,5%. Am unteren Ende des Ländervergleichs befindet sich einerseits die Schweiz, in der nur 4% der KMU Cyber-Kriminalität als Top-3-Risiko einstufen. Noch geringer ist der Anteil mit jeweils 3,5% nur in Spanien und Portugal.
„Grosse Unternehmen beklagen mittlerweile Tausende von Hackerangriffen. Vor solchen Attacken dürften auch KMU künftig nicht verschont bleiben. Sie sind aber in der Regel weniger gut geschützt als Grossfirmen“, heisst es in der Pressemitteilung von Zurich. Das bedeutet: Unterschätzen sollte man Cyber-Kriminalität wirklich nicht.

Zurich Versicherung: Cyber Security and Privacy!
Versicherer haben längst auf die Bedrohung von Cyber-Risiken reagiert und passende Angebote für Unternehmen entwickelt. Bei Zurich heisst dieses Angebot „Cyber Security and Privacy!“ Zurich selbst bezeichnet es als „zeitgemässe Versicherungslösung für mittlere und grosse Unternehmen“, die „weltweite Absicherung gegen Kostenfolgen aufgrund von Datenverlusten und vielfältigen Cyber-Attacken“ bietet. Schutz bietet die Versicherung aber auch bei Schadenersatzansprüchen Dritter, „wenn persönliche Daten oder Unternehmensdaten verloren gehen oder veröffentlicht werden.“