Helvetia steigert Gewinn um 9,2%

Veröffentlicht am 13.03.2014.

Der Versicherer Helvetia kann mit seinem Geschäftsjahr 2013 zufrieden sein. Er erzielte einen Gewinn von 363,8 Millionen Franken, was eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 9,2% bedeutete. Das Geschäftsvolumen konnte ebenfalls gesteigert werden und zwar um 6,3 Prozent (in Originalwährung) auf knapp 7,477 Milliarden Franken. In Schweizer Franken gerechnet, liegt der Anstieg bei 7,1%. Die Ergebnisse sollen nun zu einer um 2,9% steigenden Dividende führen. Der Generalversammlung wird deshalb eine Dividende von 17,50 Franken pro Aktie vorschlagen.

Geschäftsvolumen - Treiber war der Heimatmarkt

Zum Ergebnis haben sowohl der Leben- als auch der Nichtleben-Bereich beigetragen: Erreicht wurden 152,9 beziehungsweise 191,7 Millionen Franken. Der Schaden-Kostensatz erreichte 93,6%, wobei jeder einzelne Ländermarkt einen Wert unter 100% erreicht hat. Als Schadens-Kostensatz (auch „Schaden-Kosten-Quote“ oder „Combined Ratio“) wird das Verhältnis von Kosten und Prämieneinnahmen bezeichnet, wobei ein Wert von über 100 Verluste für den Versicherer bedeutet. 

Viele Anstiege bei den Prämienaufkommen

Im Vergleich zum Gesamtanstieg wuchs auch das Geschäftsvolumen in der Schweiz überdurchschnittlich stark um 9,9%, aber auch die Märkte in Deutschland, Frankreich und Österreich verzeichneten Wachstum. Ein Plus beim Prämienaufkommen gab es sowohl im Leben- wie im Nicht-Lebengeschäft.

Im Lebengeschäft stieg das Prämienaufkommen um 8,2% in Originalwährung (8,7% in Franken) auf 4,731 Milliarden Franken. Der Heimatmarkt Schweiz legte dabei mit einem Plus von 12,3% zu. In Deutschland und Österreich ging es um 16,3% beziehungsweise 11,9% (Originalwährung) ebenfalls nach oben. Ein kleines Plus gab es auch in Spanien, während Italien ein reduziertes Prämienaufkommen zu verzeichnen hatte. „Die wesentlichen Treiber bei den Produkten bildeten der Bereich Kollektivleben sowie im Einzelleben die anteil- und fondsgebundenen Lebensversicherungen“, schreibt Helvetia selbst.

Im Nicht-Lebengeschäft stiegen die Prämieneinnahmen um 4,3% (Originalwährung) beziehungsweise 5,7% in Franken und zwar auf knapp 2,551 Milliarden Franken. Hier gab es durch das Transport-Portfolio der Gan Eurocourtage, die 2012 durch Helvetia in Frankreich akquiriert wurde, einen wesentlichen  Wachstumsimpuls. Ländermärkte wie „Schweiz“ und „Österreich“ konnten beim Nicht-Lebengeschäft zulegen, während es in Italien und Spanien rückläufige Prämieneinnahmen für Helvetia gab.

Ein Plus bei den Anlageergebnissen

Bei den Geldanlagen und Liegenschaften erzielte die Helvetia ein Ergebnis von 1,212 Milliarden Franken. Die laufenden Erträge stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 25,8 Millionen Franken (2,69%) auf 985,7 Millionen Franken. „Die Zunahme ist auf die Erhöhung des Anlagevolumens auf CHF 37.4 Mrd. zurückzuführen“, berichtet der Versicherer selbst, der zugleich sein Eigenkapital um 2% auf etwa 4,131 Milliarden Franken steigern konnte. Von 9,1% auf 9,3% stieg die Eigenkapitalrendite. Überzeugen konnte Helvetia 2013 auch die Ratingagentur Standard & Poor's: „Die ausgezeichnete Kapitalisierung und die gute Ertragslage bewogen Standard & Poor's im Mai 2013, das Rating der Helvetia von «A-» auf «A» anzuheben“, berichtet der Versicherer.