Helvetia steigert Umsatz und Gewinn

Veröffentlicht am 29.03.2015.

Der Versicherer Helvetia konnte seine Prämieneinnahmen im Geschäftsjahr 2014 in Originalwährung um 4,4% steigern: von 7.477 Milliarden Franken in 2013 auf 7,767 Milliarden Franken. Das Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit stieg um 15,9% auf 421,7 Millionen Franken, wobei der Ergebnisbeitrag der jüngst übernommenen Gesellschaften Basler Österreich und Nationale Suisse im Geschäftsjahr 2014 pro rata bei 22.1 Millionen Franken lag. Die Integration von Basler Österreich und Nationale Suisse verlaufen planmässig, heisst es in der Mitteilung zu den Zahlen des abgeschlossenen Geschäftsjahres.
Wachstumstreiber Nichtlebengeschäft
Einen wesentlichen Beitrag zur Ergebnissteigerung lieferte das Nichtlebengeschäft. Das Ergebnis stieg hier von 191,7 Millionen um 33,2% auf 255,4 Millionen Franken. Die Netto-Combined-Ratio hat sich ebenfalls verbessert und zwar von 93,6% auf 93.1%. Die Combined-Ratio (Schadens-Kosten-Quote) beschreibt das Verhältnis zwischen Kosten für Schadensregulierung und Prämieneinnahmen, wobei eine geringere Combined-Ratio für eine höhere Rentabilität der Versicherung steht.
Die Combined-Ratio im Schweizer Heimatmarkt lag für Helvetia bei 85,4% und auch die anderen europäischen Ländermärkte kamen auf eine Combined-Ratio von weniger als 100%. In Geschäftsbereich „Leben“ konnte Helvetia sein Ergebnis weitgehend stabil halten. Mit 151,2 Millionen Franken lag das Ergebnis in einem schwierigen Marktumfeld leicht unter dem Ergebnis des Vorjahres (152,9 Millionen Franken). Das Eigenkapital ohne Vorzugspapiere erreichte 2014 einen Wert von 4,963 Milliarden Franken. 2013 waren es 3,831 Milliarden Franken.
Top-Platzierungen und erfolgreiche Integration
In der Schweiz ist Helvetia nun mit einer starken Top-3-Platzierung eine führende Allbranchen-Versicherung, berichtet Helvetia selbst. Derweil schafft es der Versicherer in Österreich in die Top-10 der österreichischen Versicherungsunternehmen und kann seine Position dank der Übernahme von Nationale Suisse auch in weiteren europäischen Märkten weiter ausbauen. Bereits Ende Oktober 2014 bestätigte Standard & Poor's nach dem Vollzug der Übernahme von Nationale Suisse das Rating von Helvetia mit „A“ und bescheinigte dem Unternehmen einen „stabilen Ausblick“.
Die Integrationen von Basler Österreich und Nationale Suisse verlaufen laut Aussage des Versicherers planmässig. Mittlerweile tritt die übernommene Gesellschaft in Österreich ebenfalls unter dem Markennamen „Helvetia“ auf. Die neue Vertriebsorganisation startete dort bereits mit dem Verkauf der vereinheitlichten Produktpalette in der Lebensversicherung. Im Rahmen der Integration von Nationale Suisse ist in der Schweiz der gemeinsame Verkaufsstart des erweiterten Geschäftsstellennetzes unter der Marke Helvetia per 1. Mai 2015 geplant, berichtet Helvetia. Die Ländermärkte Deutschland, Spanien und Italien sollen dann schrittweise ab Mitte 2015 folgen.