Hörhilfen lösen Hörprobleme: Versichern Sie Ihre Geräte!

Veröffentlicht am 24.06.2013.

Wer technische hochwertige Hörhilfen besitzt, sollte darüber nachdenken, sie passend zu versichern, denn "technisch hochwertig" heisst in der Regel auch teuer. Darauf weist aktuell die Versicherungsgesellschaft Mobiliar in der Ausgabe 1/2013 ihres Kundenmagazins Mobirama hin. Mit einem Artikel über Versicherungsschutz bei Hörhilfen entscheidet sie sich dabei für kein Thema, das kaum jemanden in der Schweiz persönlich betrifft: Laut einer Studie aus 2012 leiden immerhin etwa 700.000 Schweizer an Hörproblemen. Hörgeräte können ihnen oftmals helfen, aber nicht jeder nutzt sie.
Hörprobleme in der Schweiz - ein paar Zahlen
Die sogenannte EuroTrak Studie Schweiz 2012 wurde von der Anovum GmbH für den Branchenverband Hearing Systems Manufacturers (HSM) durchgeführt. Laut der Studie leiden durchschnittlich 8,8% aller Schweizer an Hörproblemen, wobei - was eigentlich kaum überrascht - der Anteil der Menschen mit Hörproblemen in höheren Alterskategorien ansteigt. So leidet bei den Menschen unter 15 Jahren nur ein Prozent an Hörproblemen, in der Altersgruppe zwischen 45 und 54 sind es bereits 8% und in der Gruppe über 74 Jahren dann 36%. Die Hörgeräte-Versorgungsrate in der Schweiz liegt bei 38,8%. Sie beziffert den Anteil der Hörgeräteträger an allen Menschen mit Hörverlust. Hier gilt: Je älter die Menschen mit Hörverlusten sind, desto höher ist die Hörgeräte-Versorgungsrate.
Vergleicht man sechs Gruppen, die von Menschen mit geringem Hörverlust (Gruppe 1) bis zu denjenigen mit schwerstem Hörverlust (Gruppe 6) reicht, ist schnell verständlich, dass der Grad der Hörgeräteversorgung von Gruppe 1 bis 6 deutlich ansteigt. Während die Hörgeräte-Versorgungsrate in Gruppe 1 bei nur 7% liegt, erreicht sie bei Gruppe 6 bereits 81%. Von denjenigen, die ein Hörgerät tragen, waren 84% mit dem Gerät insgesamt zufrieden. Gründe dafür könnten positive Effekte auf Gesundheit und Sozialleben der Hörgeräteträger sein, auf die die Studie verweist. Aus diesem Grund ist es dann vielleicht bedauerlich, dass selbst in Gruppe 6 mit grösstem Hörverlust noch immerhin 19% kein Hörgerät tragen? Jeder Mensch sollte sein Hörvermögen kritisch beurteilen, denn nicht gut zu hören, kann auch bedeuten, nur noch schlecht an Gesprächen teilzuhaben und sich öfters ausgegrenzt zu fühlen. Fragen wie "„Müssen Sie Fernseher oder Radio so laut aufdrehen, dass andere sich beschweren?" sollte man daher ehrlich zu sich beantworten. Die Frage ist eine von dreien, die der Versicherer Mobiliar in seinem Kundenmagazin auflistet. Und wer alle drei Fragen mit einem "ja" beantwortet, sollte sich dringend zu einem Hörtest anmelden.
Versichern Sie Ihre Hightech-Hörhilfen
"Moderne Hörhilfen verbessern die Lebensqualität" heisst es in dem Artikel "Hightech am Ohr - versichern lohnt sich" im Kundenmagazin 1/2013 der Mobiliar. Die Versicherer raten dazu, Hörgeräte passend zu versichern, und die Mobiliar empfiehlt hier "eine Hausrat-Kaskoversicherung als Ergänzung zur Hausratversicherung MobiCasa oder eine separate Wertsachenversicherung". Im Versicherungsfall erhält man dann den Neuwert des Gerätes ersetzt und kann so bei Defekten schnell adäquaten Ersatz besorgen. Mit einem geeigneten Versicherungszusatz lassen sich neben Defekten des Geräts auch "Verlieren, Verlegen oder Abhandenkommen" der Hörhilfen in den Versicherungsschutz integrieren, berichtet die Mobiliar weiter. Sollten Sie also Träger einer Hörhilfe sein, die noch nicht versichert ist, sollten Sie darüber nachdenken, ihren Versicherungsschutz zu erweitern. Und sollte bei Ihnen der Verdacht auf Hörprobleme bestehen, sollten Sie nicht länger auf eine Überprüfung durch einen Hörtest verzichten. Denken Sie daran: Hörgeräte können die Lebensqualität bei Hörproblemen deutlich steigern.