Hunde beim Arzt – Animalia informiert über Kosten

Veröffentlicht am 25.07.2013.

Wer mit einem Hund im Haushalt zusammenlebt, wünscht sich natürlich, dass sein Vierbeiner stets gesund bleibt. Manche Hunde tun ihren Zweibeinern diesen Gefallen und erleiden während ihres Lebens keinen grösseren Unfall sowie keine schwerere Krankheit. Verlassen sollte man sich allerdings nicht darauf. Je nach Art der benötigten medizinischen Behandlung für den Hund, kommen unterschiedliche Kosten auf die Hundebesitzer zu. Sie können durchaus bei mehreren 1.000 Franken liegen. Der Tierversicherer Animalia SA hat auf seiner Website einmal aufgelistet, bei welcher medizinischen Behandlung seines Hundes man mit welchen Kosten rechnen muss und was für Animalia-Versicherte zu tun ist, wenn es ihrem Hund nicht gut geht. Die aufgelisteten Preis schwanken dabei zwischen wenigen 100 und 3.000 Franken.
Was kostet …?
Was kostet Ihr Hund ganz generell? Auch erklärte Hundefreunde sollten sich diese Frage vielleicht bisweilen stellen. Hunde kosten laut Schätzungen etwa 160 Franken im Monat, schreibt die Animalia SA auf ihrer Website. Katzen schlagen dagegen laut Versicherer nur mit geschätzten 100 Franken monatlich zu Buche. Vielleicht ist das einer der Gründe, warum es (laut Animalia SA) in der Schweiz 1,35 Millionen Katzen und „nur“ 500.000 Hunde gibt? Die gesamten Tierarztkosten in der Schweiz summieren sich auf etwa 400 Millionen Franken, schreibt die Animalia auch. In die Millionen gehen die Kosten für medizinische Leistungen bei einem einzelnen Hund natürlich nicht. Zwischen 1.500 und 2.500 Franken können bei einer Operation wie einer Kreuzbänderriss-Operation aber fällig werden. Und es geht noch teurer.
Die Behandlung eines Beinbruch des Hundes schlägt mit 2.700 Franken zu Buche, schreibt Animalia und für Chemotherapie und Bestrahlung sowie für eine behandelte Magendrehung eines Hundes werden jeweils 3.000 Franken fällig. Verschluckt ein Hund einen Fremdkörper, sodass innere Organe verletzt werden, zahlt man laut Animalia zwischen 1.000 und 2.500 Franken. Preisgünstiger wird es bei einer medizinischen Analyse, bei der die Kosten zwischen 300 und 1.000 Franken liegen, sowie bei Kontrolle / Physiotherapie , bei denen man mit 500 bis 1.000 Franken rechnen muss. Alle hier angegebenen Preisangaben entstammen der Animalia-Website und sind Orientierungswerte, von denen Realwerte abweichen können.
Die Animalia-Versicherung – was bringt sie, was kostet sie?
Die Animalia-Versicherung übernimmt „nach Abzug der gewählten Franchise 80% der erforderlichen Kosten, um das versicherte Haustier nach Krankheit oder Unfall medizinisch zu betreuen. Bei der Versicherungs-Variante mit Deckungslimit zahlt sie dabei maximal 5.000 Franken im Jahr. Allerdings gibt es auch eine Versicherungsvariante mit unbegrenzter Deckung. Wie viel Franken pro Monat eine Animalia-Versicherung für den Hund (oder eine Katze) kostet, erfährt man sofort online durch einen Prämienrechner:
Laut Rechner zahlt man bei einer Versicherung ohne Höchstdeckung und mit 500 Franken Franchise für einen drei Monate bis vier Jahre alten Hund 17,65 Franken pro Monat.Entscheidet man sich für die Versicherungsvariante mit einer maximalen Versicherungssumme von 5.000 Franken im Jahr bei ansonsten gleichen Versicherungsbedingungen (siehe oben), zahlt man 14,70 Franken pro Monat.Für Hunde im Alter zwischen fünf und sieben Jahren bei einer Versicherung OHNE Höchstdeckung werden bei ansonsten gleichen Kriterien 29,40 Franken pro Monat fällig. Bei der Deckungsgrenze von maximal 5.000 Franken jährlich kostet die Versicherung für ältere Hunde 23,55 Franken/ Monat.
Bei der Franchise kann man sich für die Varianten 500, 300 oder 100 Franken entscheiden. Klar ist: Je geringer die Franchise, desto höher die Prämien und umgekehrt.
Was tun, wenn der Hund krank wird?
Animalia beschreibt das Vorgehen, falls der Hund krank wird, in drei Schritten. Als Hundebesitzer steuert man den Arzt an und informiert zugleich den Versicherer. In Schritt 2 behandelt der Tierarzt den Hund; er gibt ihm – falls sinnvoll – beispielsweise Medikamente, empfiehlt weitere Behandlungen und schlägt bei Bedarf eine neue Konsultation vor.  In Schritt 3 zahlt man den Tierarzt; ist die Franchise überschritten, übernimmt die Animalia 80% der Kosten.  Und darüber kann man bisweilen richtig froh sein.