Julius Bär verwaltet im ersten Drittel 2011 173 Milliarden Franken Kundengelder

Veröffentlicht am 11.05.2011.

Die Schweizer Bankengruppe Julius Bär verzeichnete im ersten Drittel 2011 ein Anstieg des verwalteten Vermögens. Bis Ende April verwaltete die Schweizer Privatbank 173 Milliarden Franken Kundengeldern. Dies sind zwei Prozent mehr als zum Jahresende 2010.
Wie Julius Bär mitteilte, ist der Erfolg vor allem auf „solide“ Neuzuflüsse zurückzuführen. Aber auch die Entwicklung auf den Finanzmärkten, wo Kundenvermögen vielseitig investiert werden, lieferte einen positiven Beitrag zum Erfolg.
Zuwachs in Schwellenländern grösser als in WesteuropaZum eigentlichen Geldfluss liegen der Bank Julius Bär keine genauen Zahlen vor. Doch in den Schwellenländern ist der Geldzufluss stärker gewachsen als in Westeuropa. Julius Bär ist vor allem in Europa und in Fernost tätig.
Julius Bär setzt in den Schwellenländern ein klares Zeichen an einer verstärkten Beteiligung. Sie wird sich am brasilianischen Vermögensverwalter GPS mit 30 Prozent beteiligen. Das Institut mit Sitz in Sao Paulo verwaltet etwa 4.5 Milliarden Franken vermögen.
Freikauf von 50 Millionen EuroWie Julius Bär weiter mitteilte, sei man auch im Nachbarland Deutschland mit einem Zuwachs ins neue Jahr gestartet. Um nicht in ein Verfahren wegen unversteuerten Vermögens verwickelt zu werden, kaufte sich die Schweizer Privatbank für 50 Millionen Euro vom Verfahren frei. Das Geld wurde bereits an die zuständige Stelle überwiesen.
Julius Bär zieht es in Betracht, unter dem Druck des unverändert hohen Kurses des Franken zum Euro und Dollar, die Kosten weiter zu senken. Erste Resultate sollen sich in der zweiten Jahreshälfte langsam bemerkbar machen. Die Halbjahreszahlen veröffentlicht Julius Bär am 22. Juli.
Quelle: http://www.20min.ch