Krebs beim Hund: Prävention, Untersuchung und Therapie

Veröffentlicht am 24.04.2015.

Ab dem 10. Lebensjahr erkranken 50 Prozent aller Hunde an Krebs. Die Krankheit ist nicht nur beim Menschen verbreitet. Mittlerweile muss das Haustier bei einer solchen Erkrankung nicht gleich eingeschläfert werden. Es bestehen verschiedene Therapiemöglichkeiten. Damit die Therapie nicht an einem zu hohen finanziellen Aufwand scheitert, sollte man frühzeitig eine passende Tierversicherung abschliessen.
Ganzheitliche Prävention 
Es kann vorkommen, dass der Hund plötzlich träge wird, nicht mehr richtig frisst und schwer atmet. Solche Symptome können – müssen aber nicht – auf eine Krebserkrankung hindeuten. Die Anzeichen einer Krebserkrankung können vielen Krankheitsbildern ähnlich sehen und weisen eine hohe Bandbreite auf, angefangen bei Wesens- und Verhaltensänderungen, über Knoten, Krusten und Geschwülste bis zu Gewichtsverlust, Appetitlosigkeit, Blutungen oder Ausfluss aus einer Körperöffnung, um nur einige der vielen Symptome zu nennen.
Damit es gar nicht erst zu einer Krebserkrankung kommt, kann man vorsorgen. Die Tiergesundheit wird einerseits durch eine richtige Ernährung beeinflusst. Das Hundefutter sollte man so oft wie möglich selbst zubereiten. Andererseits wirken sich auch Impfungen, Schutzpräparate gegen Parasiten und Medikamente auf die Gesundheit aus, da solche Mittel viele Zusatzstoffe beinhalten oder Nebenwirkungen verursachen können. Zudem gilt für das Haustier dasselbe wie für den Menschen: Auch viel Bewegung draussen an der frischen Luft ist unerlässlich für das Wohlbefinden.
So funktioniert die Untersuchung
Die Gesundheit des Hundes kann zwar gefördert werden, eine Krebserkrankung leider aber nie ausgeschlossen werden. Besteht der Verdacht auf Krebs, sollte man einen Arzt aufsuchen. Dieser kann durch verschiedene Untersuchungen ein Krebsleiden bestätigen oder ausschliessen. Dazu gehört eine Anamnese (Vorgeschichte) und eine allgemeine klinische Untersuchung. Wichtig ist, dass das Tier vollständig untersucht wird, was bedeutet, dass die Organsysteme abgetastet, die Körperöffnungen kontrolliert werden müssen. Zudem muss das allgemeine Verhalten des Hundes beurteilt werden.
In einem zweiten Schritt wird das Blut untersucht, Gewebeproben werden entnommen und bildgebende Untersuchungen wie beispielsweise Röntgen vorgenommen, wie es im Schweizer Hunde Magazin (4/07) heisst. 
Therapie: Welche Versicherung übernimmt die Kosten?
Konnte aufgrund der Untersuchungen eine Krebserkrankung bestätigt werden, muss sich der Tierhalter für eine Therapie entscheiden. Wie bei Menschen, gehören auch beim Hund eine Operation und eine Strahlen- oder Chemotherapie zu den Möglichkeiten. Ausserdem können auch alternative Heilmethoden oder eine Immuntherapie in Frage kommen.
Die Frage der Kostenübernahme stellt sich spätestens beim Abwägen der verschiedenen Therapiemöglichkeiten. In diesem Fall sollte man unbedingt eine Tierversicherung besitzen. Diese deckt beispielsweise Kosten von diagnostischen und therapeutischen Massnahmen, die von einem Tierarzt verordnet und durchgeführt werden sowie von Medikamenten und Hilfsmitteln. Je nach Anbieter unterschieden sich auch bei dieser Prämeinrechners verglichen werden. Hat man die passende Versicherung gefunden, kann diese bequem online abgeschlossen werden.
Link zum Text: Hundebroschüren