Privates Carsharing: sharoo ist da und Mobiliar ist dabei.

Veröffentlicht am 11.05.2014.

Private Vermieter, private Mieter: Was bei Häusern funktioniert, gibt es jetzt auch bei Autos. Seit dem 6. Mai ermöglicht die Plattform „sharoo“ Einwohnern der Schweizer Städte Zürich, Bern und Luzern ein privates Carsharing. Weitere Städte sollen bald folgen. Autobesitzer können ihre Autos auf sharoo zur Miete anbieten. Wer einen Mietwagen sucht, greift dann mit Erlaubnis des Besitzers zu. Eine Schlüsselübergabe ist dafür nicht notwendig und eine Autoversicherung besitzen die verliehenen Fahrzeuge auch: durch eine Vollkaskoversicherung des Versicherers Mobiliar. Neben den Unternehmen Migros und Mobility gehört die Mobiliar zu den Betreibern der Plattform sharoo.
sharoo funktioniert ganz einfach
Das System ist einfach. Sowohl Autobesitzer als auch potenzielle Automieter können sich auf sharoo anmelden. Autobesitzer, die ihr privates Auto vermieten möchten, können dabei einerseits selbst festlegen, wer ihr Auto mieten darf (z.B. nur Freunde und Bekannte oder die gesamte sharoo Gemeinschaft). Andererseits können sie für unterschiedliche Nutzerkreise auch unterschiedliche Mietpreise festlegen. Abgerechnet wird beispielsweise pro Stunde oder Tag. Wer kein Auto besitzt, aber bisweilen eins nutzen möchte, meldet sich ebenfalls bei sharoo an: Er weist dort nach, dass er einen Führerausweis besitzt. Anschliessend ist er registriert und potenzieller Automieter bei sharoo.
Eine Schlüsselübergabe ist bei der ganzen Sache nicht notwendig. Vermietbare Autos werden mit einer sogenannten sharoo-Box versehen. Dank ihr und der kostenlosen sharoo App kann ein berechtigter Mieter das Auto ohne Schlüssel öffnen und verschliessen. Zum Starten des Wagens wird der Schlüssel im Wageninneren deponiert und nach Ende der Mietzeit vom Mieter zurückgelassen. Die App ermöglicht dem Mieter auch, aktuell über sharoo mietbare Privatautos zu finden, die gerade in der Nähe seines Standorts geparkt sind. Eine Buchung des jeweiligen Autos über sharoo ist entweder sofort oder aber „on request“ möglich. Letzteres bedeutet: Der potenzielle Mieter muss eine Anfrage an den Autobesitzer stellen und kann das Auto erst bei einem positiven Bescheid buchen.

Eine Plattform mit vielen Vorteilen
Die Mobiliar verweist in ihrer Pressemitteilung zum Start von sharoo in Zürich, Bern und Luzern darauf, dass die 4,25 Millionen auf Schweizer Strassen verkehrenden Personenwagen durchschnittlich 23 von 24 Stunden herumstehen und dabei an Wert verlieren. Dank sharoo können Autobesitzer ihr Auto nun jedoch auch in der Zeit nutzen, in der sie selbst es nicht benötigen: indem sie es vermieten und so Geld verdienen. Menschen ohne Auto haben derweil die Chance, zu bestimmten Zeiten auf ein Auto zurückzugreifen. Und es gibt noch weitere Vorteile: So verweist sharoo selbst etwa auf zusätzliche Umweltvorteile, weil tendenziell weniger Fahrzeuge im Umlauf sind. Die Wurzeln von sharoo reichen zurück bis ins Jahr 2011: Damals entstand die Idee als ein Projekt der Migros-Tochtergesellschaft m-way AG. Seit dem Sommer 2013 ist sharoo eine eigene Gesellschaft, an der neben der m-way AG die Mobiliar beteiligt ist.
Die Versicherungslösung kommt von der Mobiliar
Die Mobiliar hat für sharoo ein passendes Versicherungspaket entwickelt: Alle vermieteten Autos sind über den Versicherer Vollkasko versichert. Zudem gibt es eine 24h Car Assistance. Fällt das gemietete Auto aus, übernimmt der Versicherer Abschleppen sowie Pannenhilfe und stellt ein gleichwertiges Mietfahrzeug zur Verfügung. Die  24h Car Assistance ist auch einer der fünf Teile der Mobi Fahrzeugversicherung für Privatleute. Die Versicherung umfasst daneben eine Unfall-, eine Kasko- und eine Haftpflichtversicherung sowie eine Fahrzeugvertrags Rechtsschutzversicherung.