Schweizer Niederschläge und Schadensbegrenzung

Veröffentlicht am 06.10.2011.

Anfang September 2011 kam es im Kanton Solothurn zu heftigen Niederschlägen, die eine ganze Reihe von Schäden verursachten. Etwa achtzig Prozent der Schadensmeldungen kamen dabei aus dem Bezirk Wasseramt. Die finanziellen Schäden können in solchen Fällen hoch sein und Hausbesitzer bleiben im ungünstigsten Fall ohne Versicherungsschutz auf einem Teil der Kosten sitzen.
Zwischen 1972 und 2010 entstanden jährlich Unwetterschäden in einer Höhe von 345 Millionen Schweizer Franken pro Jahr, berichtet das Bundesamt für Statistik in der Schweiz. Zu den Unwetterschäden werden neben den Schäden durch Hochwasser etwa auch solche durch Murgänge, Erdrutsche und Lawinen gezählt. Es gibt Ausnahmejahre, in denen die Schäden besonders hoch werden. 2005 war solch ein Jahr. Im August 2005 fielen die schwersten Regenfälle seit Beginn der Messungen in der Schweiz, vor allem in der Zentralschweiz und im Berner Oberland. Laut Statistik lagen die durch Unwetter entstandenen Schäden 2005 bei etwa 3,1 Milliarden Schweizer Franken. Kräftige Ausreisser nach oben waren seit Beginn der 90er Jahre auch die Jahre 1993 (1,05 Milliarden CHF), 1999 (756 Millionen CHF), 2000 (783 CHF) und 2007 (727 CHF).

Welche Versicherungen schützen vor finanziellen Folgen?

Hausbesitzer sollten die Gefahr einer Überschwemmung an ihrem Standort abschätzen und sich gegebenenfalls fragen, ob sie gegen Schäden durch Überschwemmungen ausreichend finanziell geschützt sind. Gebäudeschäden durch Hochwasser, Überschwemmungen, aber auch Hagel oder Lawinen werden in der Schweiz von der Vergleich der Konditionen und Kosten sollte aber niemand solche Versicherungen auswählen.