So bleibt der Hund im Winter gesund - einige Tipps

Veröffentlicht am 07.01.2015.

Schnee gehört für viele zu den schönen Seiten des Winters. Schneeballschlachten, Schneemann-Bauen, Skifahren oder ein Spaziergang durch die verschneite Landschaft mit dem Hund lassen die trüben Wintertage schnell vergessen. Der Winter bereitet Spass für Mensch und Tier. Auch wenn Hunde nicht so schnell frieren wie der Mensch, birgt die kalte Jahreszeit auch gewisse Gefahren für unsere Vierpfoter. Weiss man darum, können diese einfach gemieden werden.
Hunde vor Kälte schützen?
Schnee bereitet Hunden Freude – kaum draussen, vergessen sie sich beim Herumtollen im Schnee. Die Tiere haben den Vorteil, dass sie durch ihr Fell gut vor der Kälte geschützt sind. Die Halter müssen sich also diesbezüglich keine Gedanken machen, solange sich der Hund frei bewegen kann. Wird er aber an der Leine gehalten, kann auch unserem Liebsten schnell einmal kalt werden, da er sich nicht frei bewegen und dadurch warm halten kann. In diesem Fall kann es sinnvoll sein, den Hund durch eine Thermojacke zu wärmen. Besonders schnell frieren können zudem Welpen, kranke und ältere Hunde. Grundsätzlich kann anhand von Merkmalen wie Muskelzittern oder einem allgemeinen Unwohlsein erkannt werden, ob dem Tier kalt ist und es eine Jacke benötigt. 
Schnee fressen kann gefährlich sein
Im Winter leiden nicht nur bestimmte Hunde unter der Kälte – auch das übermässige Fressen von Schnee kann zu Erkrankungen führen. Auf der einen Seite wird die Magen-Darm-Flora beeinträchtigt, was zu Durchfall und Erbrechen führen kann. Zudem muss bedacht werden, dass der Schnee oftmals durch bestimmte Dinge, wie Streusalz oder Rollsplit verunreinigt. Dies kann zu Gastritis (Erkrankung der Magenschleimhaut)= oder Schleimhautläsionen führen, wie die Schweizerische Kynologische Gesellschaft (SKG) in der Beilage ihrer aktuellen Zeitschrift schreibt. Bei solchen Krankheiten sollte sofort ein Tierarzt aufgesucht werden. Besitzt man eine Versicherung gedeckt. Generell werden jährlich Kosten bis CHF 5'000 übernommen.
Streusalz schadet den Pfoten
Streusalz stellt jedoch nicht nur eine Gefahr für den Magen und die Schleimhäute dar, sondern auch für die Pfoten. Bei längerem Kontakt der Pfoten mit dem Salz, trocknet die Haut aus und es können sich Risse bilden und Läsionen hervorgerufen werden. Abgesehen davon, dass man Flächen, auf denen Salz gestreut wurde, meidet, gibt es zwei weitere vorbeugende Massnahmen: Vor dem Spaziergang sollten die Pfoten eingecremt werden und wenn man wieder nach Hause kommt mit lauwarmem Wasser abgewaschen werden, um Salzrückstände zu beseitigen.
Werden diese wenigen Tipps befolgt, steht einem unbeschwerlichen Winterspaziergang mit dem Vierpfoter nichts mehr im Weg.