Velohändler: Zunehmend Opfer von Einbrechern!

Veröffentlicht am 08.10.2013.

Schweizer Velohändler sind aktuell scheinbar einem gesteigerten Risiko ausgesetzt, Opfer professioneller Einbrecher zu werden, die hochwertige Velos aus den Showrooms stehlen. Das berichteten Anfang Oktober diverse Schweizer Medien. Manch einen Händler mag das zur allgemeinen Frage führen, ob er sich ausreichend gegen Risiken abgesichert hat, die in seinem jeweiligen Gewerbe droht. Zur geeigneten Absicherung gehört einerseits die passende Einbruchssicherung, damit möglichst nichts passiert, und andererseits einen Versicherungsschutz für den Fall, dass trotz aller Vorsicht doch etwas passiert.
Einbrüche bei Velohändlern
21 Mountainbikes und Rennvelos im Wert von 70.000 Franken wurden in der Nacht vom 1. auf den 2. Oktober in einem Fahrradgeschäft in Muttenz gestohlen, berichtet die Basellandschaftliche Zeitung am 2. Oktober. Der einzige aktuelle Fall von Velo-Diebstahl ist das nicht. So hiess es im Grenchner Tagblatt, dass beim Fahrradhersteller BMC - ebenfalls in der Nacht zum 2. Oktober - Autos und Velos im Wert von mehr als 100.000 Franken gestohlen wurden. Blick.ch berichtet darüber hinaus am 5. Oktober von Velos und Zubehör im Wert von 600.000 Franken, die im letzten Halbjahr in mindestens neun Velogeschäften gestohlen wurden. „Allein in diesem Jahr hat die dreiste Diebesbande schon über 150 Räder gestohlen“, berichtet Blick.ch weiter und zitiert Andreas Mock, den Pressesprecher der Kantonspolizei Solothurn, mit der Vermutung, dass eine professionelle Diebesbande für die Diebstahldelikte verantwortlich ist.
Mehr Sicherheit I – Einbruchssicherung
Händler mit Ladenlokalen sollten sich fragen, ob ihre Shops ausreichend geschützt sind. Das gilt insbesondere für Händler mit besonders wertvollen Waren wie Juwelen, Markenkleidung oder eben auch Velos. Hilfe bei Präventionsmassnahmen bieten beispielsweise diverse Polizeistellen, etwa der 2005 eingerichtete Bereich "Prävention" der Kantonspolizei Bern. „Moderne polizeiliche Theorien bestätigen auch, dass die Prävention den gleichen Stellenwert wie die Repression einnehmen soll“, heisst es etwa auf der Internetseite der Berner Kantonspolizei. Für private Unternehmen bietet der Bereich „Prävention“ etwa Beratungen im baulich-technischen Bereich, um Gebäude bestmöglich vor Einbruchsversuchen zu schützen. Weitere Beratungen betreffen beispielsweise verhaltensorientierte sowie organisatorische Massnahmen und die Schulung von Mitarbeitenden, um Risiken wie Diebstahl, Einbruch, Gewalt und Vandalismus zu minimieren.
Mehr Sicherheit II - Versicherungsschutz
Nicht nur, aber auch Händler mit Ladenlokalen sollten über das bisher Geschriebene hinaus analysieren, ob sie den passenden Versicherungsschutz besitzen. Für Unternehmer wie die bestohlenen Velohändler ist sicherlich ein Versicherungsschutz gegen Einbrüche sinnvoll. Einer der Versicherer, die Unternehmern solch einen Schutz bieten, ist die Mobiliar. Sie bietet Betriebs- und Betriebsrechtsschutz im Bereich „Arbeitsrecht“ und eine Sachversicherung. Dabei schützt die Sachversicherung den versicherten Unternehmer unter anderem bei Einbruch. Und das … ist nicht alleine gute Sache für Velohändler.