Welche Versicherungen benötigen Studenten?

Veröffentlicht am 21.10.2014.

Für viele Studienanfänger hat vor kurzem mit dem Beginn des ersten Semesters an der Universität oder Fachhochschule ein neuer Lebensabschnitt begonnen. Neben vielen anderen Dingen, die organisiert werden müssen, ist es wichtig, richtig versichert zu sein. Dabei stellen sich grundsätzliche Fragen wie beispielsweise: Wie bin ich bei einem Unfall versichert? Oder: Muss ich mir bereits Gedanken um die Vorsorge machen? Diese Fragen sollten unbedingt geklärt werden.
Studenten sind für Versicherung selber verantwortlich
Letztes Jahr wurden in der Schweiz 229'000 Studierende registriert. Diese Zahl dürfte sich dieses Jahr leicht erhöht haben, wie das Bundesamt für Statistik in einer Prognose schreibt. Für all diese vorwiegend jungen Leute stellt sich vor allem zu Beginn des Studium die Frage nach der richtigen Versicherung. Denn grundsätzlich sind nicht die Universitäten, sondern die Studenten selbst für die Versicherung zuständig.
Unfallversicherung
Eine Ausnahme bildet dabei aber die Unfallversicherung bei Invalidität. Wie die Universität Basel schreibt, sind die Studierenden automatisch und kostenlos gegen die wirtschaftlichen Folgen eines Unfalles versichert, sofern sich dieser auf dem Gelände oder im Gebäude der Universität ereignet. Jedoch beinhaltet diese Versicherung keine Deckung der Heilungskosten. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, eine Unfalldeckung bei einer Krankenkasse abzuschliessen und diese durch die Zusatzversicherung „Deckung ganze Schweiz“ zu erweitern, damit man unabhängig vom Ereignisort eines Unfalls versichert ist. 
Erwerbsunfähigkeit: Eine Vorsorge kann sich auszahlen
Zudem ist es für junge Leute sinnvoll, sich gegen das Risiko einer Erwerbsunfähigkeit zu versichern. Tritt infolge eines Unfalls oder einer Krankheit eine Erwerbsunfähigkeit ein, erhalten junge Menschen von der obligatorischen Sozialversicherung nur geringe Leistungen. Aus diesem Grund ist es hilfreich, in einer solchen Situation auf eine Erwerbsunfähigkeitsrente zählen zu können. Diese Versicherung wird durch Einzahlungen in die 3. Säule finanziert. Dies kann entweder im Rahmen einer gebunden (Säule 3a) oder einer freien Vorsorge (Säule 3b) erfolgen, wie im Helvetia Blog zu lesen ist. Dabei muss beachtet werden, dass eine gebundene Vorsorge nur bei Erwerbstätigkeit geführt werden kann, da diese ansonsten nicht mehr von den Steuern abgezogen werden kann.
Am einfachsten ist es, eine flexible Lösung zu wählen, wie sie beispielsweise die Helvetia anbietet: Während eines Praktiums kann in die Säule 3a einbezahlten werden. Verdient man danach während eines bestimmten Zeitraums kein Geld mehr, kann auf die Säule 3b gewechselt werden. Nach dem Studium besteht dann die Möglichkeit, das Produkt wieder in eine 3a-Lösung umzuwandeln.
Ein Versicherungsvergleich lohnt sich
Um bei den verschiedenen Angeboten und Versicherungen den Überblick nicht zu verlieren, hilft ein Versicherungsvergleich, der beispielsweise durch das Einholen verschiedener Offerten erfolgen kann.
Links zum Text: Bildungssystem