Generali Schweiz: Gesamtergebnis bringt Plus von 13,1%

Veröffentlicht am 20.04.2014.

Die Generali Gruppe Schweiz konnte ihr Gesamtergebnis im Vergleich zum Vorjahr um 13,1% steigern: von 142,4 Millionen auf 161 Millionen Franken. Die Combined Ratio im Nichtleben-Bereich reduzierte sich um 0,7 Prozentpunkte von 95,1% auf 94,4%. Sie (auch: Schaden-Kosten-Quote) beschreibt das Verhältnis von Schadensaufwendungen und Prämieneinnahmen einer Versicherung. Dabei gilt: Je geringer die Combined Ratio, desto erfolgreicher hat der Versicherer gewirtschaftet. Reduziert haben sich die gebuchten Bruttoprämien bei der Generali Schweiz: von etwa 2,225 Milliarden auf 2.148 Milliarden Franken, was ein Minus von 3,5% bedeutet.

Prämien: Nichtleben Plus, Leben Minus!

Für das Minus bei den Gesamtprämien hat die Lebensparte gesorgt. Hier gab es einen Rückgang um 6,3% von 1,394 Milliarden auf 1,307 Milliarden Franken. Ursache dafür war das Geschäft mit Einmalanlagen, während Generali Schweiz das Volumen bei konventionellen Geschäftsversicherung - der wesentliche Beitrag zur Verbesserung der Combined Ratio gewesen, urteilt der Versicherer. Verbessert hat sich zudem die Kapitalbasis: Die Höhe der Kapitalanlagen lag 2012 bei 13.871 Milliarden und stieg um 3,9% auf knapp 14,410 Milliarden Franken im Jahr 2013. Alfred Leu, CEO der Generali Gruppe Schweiz, bezeichnete daher ein gutes Anlageergebnis sowie das „ansprechende Wachstum des Bereichs Sachversicherungen“ als massgebliche Beiträge für ein erfreuliches Ergebnis des Versicherers.

2013 war auch das Jahr der Neuausrichtung

Im Geschäftsjahr 2013 hat die weltweit tätige Generali Gruppe auch mit ihrer Neuausrichtung begonnen. Die Neuausrichtung zielt darauf ab, „die Kapitalbasis zu festigen und das Kerngeschäft Versicherung weiter zu entwickeln“, schreibt der Versicherer. Indem diese Ziele angegangen werden, möchte die Generali ihre Dienstleistungen zum Vorteil der Kunden weiter ausbauen und ihre Rentabilität sowie die globale Marktkapitalisierung erhöhen. Zur Neuausrichtung gehört auch der einheitliche Markenauftritt. Er soll die neue Gruppenstrategie unterstreichen und den globalen Charakter der Gruppe stärken.