Groupe Mutuel steigert 2014 die Umsätze im Bereich "Gesundheit"

Veröffentlicht am 05.03.2015.

Laut provisorischer Ergebnisse der Groupe Mutuel für 2014 erwirtschaftete der Versicherer im Bereich „Gesundheit“ einen Umsatz von 4,8 Milliarden Franken und damit 0,1 Millionen Franken mehr als 2013. Die Umsatzsteigerung ist dem gestiegenen Umsatz bei der Obligatorischen Grundversicherung zu verdanken, während der Umsatz bei den Zusatzversicherungen leicht rückläufig gewesen ist. Darüber hinaus verweist die Groupe Mutuel auf Einsparungen in Höhe von 404 Millionen Franken durch Rechnungskontrolle sowie auf einen Umsatzanstieg bei den Lebensversicherungen.

Obligatorische Krankenversicherung: Umsatzplus um 3,7%
Der Umsatz in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) hat sich laut der von der Groupe Mutuel präsentierten vorläufigen Zahlen um 3,7% auf 3,86 Milliarden Franken erhöht. Nicht zuletzt aufgrund der Prämien-Reduzierung, die die Gruppe aufgrund einer neuen Spitalversicherung und einer positiven Schadensentwicklung durchgesetzt hat, sanken indes die Prämien bei den Zusatzversicherungen. Während die Krankenkasse hier 2013 noch 692 Millionen Franken eingenommen hatte, waren es 2014 nur noch 653 Millionen. Schaut man sich den Teilbereich der privaten Zusatzversicherungen (VVG) an, gab es aber auch hier eine Steigerung: von 113,4 Millionen Franken 2013 auf 117 Millionen Franken 2014.
Bei den Lebensversicherungen stiegen die Umsätze der Groupe Mutuel besonders deutlich: um 5,8% auf 82,5 Millionen Franken. Der Versicherer konnte 2014 in diesem Bereich 5.496 Neukunden von sich überzeugen und verwaltete per 31. Dezember 2014 insgesamt 35.610 Verträge. Bei den Unternehmensversicherungen gab es im Bereich „Krankentaggeld- und Krankentaggeldversicherung, die ein Plus von 1,9% bedeuten. Andererseits steuerten die Unfallversicherungen 68,5 Millionen bei, was gegenüber 2013 ein Plus um 3,7% bedeutet.

Verbesserungen beim Kundendienst im Fokus
„In den kommenden Jahren wird die Groupe Mutuel weiterhin den Fokus auf die Verbesserung ihres Kundendiensts legen“ heisst es in der Mitteilung zum vorläufigen Ergebnis. Das Unternehmen sieht sich einerseits für die geplanten Reformpakete des Bundesrats „Gesundheit2020“ und „Altersvorsorge 2020“ gerüstet, andererseits auch für „die zahlreichen Einzelvorstösse zu Themen wie Risikoausgleich, Gratisprämie für Kinder und Prämienerleichterung für Jugendliche sowie für die angekündigte Diskussion zu den hohen Franchisen“. Die Zukunft kann also kommen.