Tipps vom Profi: Hunde erziehen und versichern!

Veröffentlicht am 14.11.2013.

Mit Hunden zusammenzuleben, ist für viele Menschen eine Freude. Manchmal bereitet dieses Zusammenleben aber auch Probleme, etwa, wenn der Hund fremde Menschen anbellt, besonders wild ist, nicht so möchte, wie der Mensch es will. Nehmen solche Probleme Überhand, sollte man einen Hundetrainer zu Rate ziehen. Erste Ratschläge für ein gutes Verhältnis zwischen Mensch und Hund erhält man aber bereits im Blog des Versicherers Helvetia. Dort gibt es Videos, mit denen der österreichische Problemhundetrainer Sascha Steiner Hundebesitzern wichtige Tipps gibt. Helvetia bietet derweil die passende Privathaftpflichtversicherung, falls es durch den Hund dann doch einmal zu einem Haftpflichtfall kommt.

Viele Tipps vom Hundetrainer

Meistens liegt das Problem beim Besitzer“, wird Hundetrainer Sascha Steiner im Blog von Helvetia Schweiz zitiert. Steiner ist bereits seit sieben Jahren als „Dogprofi“ selbstständig, heisst es im Blog weiter. In diversen Videos erzählt er einiges zum richtigen Umgang mit Hunden und zu typischen Fehlern, die Menschen in ihrer Beziehung zu Hunden machen. Hunde werden immer im falschen Moment angesprochen, sagt Steiner etwa in einem ersten Video, das im Helvetia-Blog veröffentlicht wurde. Zudem ist es oft so, dass der Besitzer des Hundes mehr gestresst ist als der Hund selbst, fährt er fort. Das überträgt sich dann 1 zu 1 auf den Hund.

Steiners Ziel ist es, dem Hund ein entspanntes Leben zu ermöglichen. Und um das zu erreichen, ist es ihm auch wichtig, dem Menschen zu zeigen, dass sein Hund nicht wie ein Mensch denkt. Besonders wichtig ist es daher im Training, den Menschen zu verändern, deutlich mehr als den Hund. Die konsequente Führung des Hundes durch den Menschen ist wichtig. Neben Sascha Steiners Tipp1 auf Video gibt es mit den Themen „Hunde am Arbeitsplatz“, „Aus der Tötungsstation gerettet“, „Stress beim Gassi gehen“ und „Umzug mit Hund“ vier weitere Tipps. Steiner und sein Team, zu dem noch vier Hundetrainerinnen gehören, sind im Internet unter Dogprofi.at erreichbar. Zu ihrem Training gehören Haustermine ebenso wie Intensiv-Wochenenden.

Für den Fall der Fälle: Privathaftpflicht

Ein Hundetraining trägt unter anderem dazu bei, dass das Risiko eines Haftpflichtfalls durch den Hund reduziert wird. Sollte trotz aller Massnahmen dennoch einmal etwas passieren, etwa weil der Hund Sachwerte zerstört, wird die passende Privathaftpflichtversicherung wichtig. Die Helvetia Privathaftpflichtversicherung greift beispielsweise, wenn Haftpflichtansprüche gegenüber dem Versicherten aufgrund von Personen- oder Sachschäden geltend gemacht werden, die vom Tier verursacht wurden. Mit „Tier“ sind Hunde, aber nicht nur Hunde gemeint: Versichert sind „Halter von Tieren, wie Hunden, Katzen, Schafen, Ziegen, Pferden, Bienen sowie Schlangen und anderen üblichen Haustieren, sofern die behördlichen Bestimmungen über deren Haltung befolgt werden und soweit allfällige Erträge aus der Haltung dieser Tiere insgesamt pro Jahr nicht mehr als CHF 20’000.– betragen“, schreibt Helvetia in den Versicherungsbedingungen.

Gedeckt sind auch Haftpflichtschäden, die entstehen, während sich das Tier bei einem Dritten befindet, der für den Versicherten auf das Tier aufpasst, sofern diese Betreuung nicht gewerbsmässig erfolgt. Schliesslich haftet der Versicherer bis zu einem gewissen Grad auch, wenn demjenigen, der das Tier zeitweise betreut, selbst ein Schaden entsteht. Und die Versicherung sorgt schliesslich teils dafür, ungerechtfertigte Forderungen gegen den Versicherten abzuwehren. Für einen guten Schutz, falls durch das Verhalten eines Hundes etwas passiert, ist also gesorgt. Dennoch bleibt es noch immer die bessere Alternative, einen Hund durch Hundetraining so zu erziehen, dass möglichst nichts passiert. Und die perfekte Strategie ist es, auf beides zu setzen: einen guten Hundetrainer UND eine gute Haftpflichtversicherung.