Vergiftung beim Hund: Eine Tierversicherung hilft!

Veröffentlicht am 24.10.2013.

Ausgelegte Giftköder sind sicherlich keine Gefahr, die allen Hundehaltern in der Schweiz und ihren Tieren täglich drohen. Andererseits sollte man das Risiko auch nicht zu sehr verharmlosen. Es gibt Hundehasser, die definitiv soweit gehen, vergiftete Köder auszulegen, um Hunde damit zu töten. Man sollte daher stets etwas auf seinen Hund aufpassen und sich auch Wissen aneignen, um mögliche Vergiftungssymptome bei ihm zu erkennen. Und das gilt nicht alleine aufgrund möglicher Giftköder, da beispielsweise auch manch eine Pflanze beim Hund zu Vergiftungen führen kann. Kommt es zu einer Vergiftung beim Hund, sollte man auch wissen, wie man am besten handelt, um dem Hund zu helfen. Und man sollte schliesslich auch überlegen, ob man nicht frühzeitig eine Haustierversicherung abschliesst, die unter anderem bei Behandlungen aufgrund von Vergiftungen greift.

Am besten – Vergiftung verhindern!

Gutes Beobachten seines Hundes ist ein wichtiger Schritt, um möglichen Vergiftungen vorzubeugen. „Ein Hundehalter erkennt in der Regel schnell, wenn sein Vierbeiner etwas Besonderes wittert. Dann ist erhöhte Aufmerksamkeit gefragt“, schreibt VIER PFOTEN, Stiftung für Tierschutz mit Sitz in Zürich, in einer Pressemitteilung zum Thema „Giftköder“ von Ende August 2013. Wer seinen Hund gut beobachtet, kann ihn davon abhalten, einen Giftköder zu fressen. VIER Pfoten rät allerdings von Versuchen ab, Hunden die Neugier auf herumliegendes Essen abzutrainieren, da solche Versuche meisten zum Scheitern verurteilt sind. Sinnvoll ist es dagegen, so VIER PFOTEN, eine Region mit bestehender Giftköder-Warnung zu meiden oder Hunde dort nur mit Maulkorb herumlaufen zu lassen. Warnungen vor Giftködern in der Schweiz erhält man beispielsweise als Mitglied der Facebook-Gruppe Gift-Köder-Alarm Schweiz.

Gift-Köder sind nicht die einzige Gefahr einer Vergiftung, die einem Hund droht. Auch Giftpflanzen werden dem Tier bisweilen gefährlich. Aus diesem Grund hat Hundemagazin.ch ein Merkblatt mit Giftpflanzen herausgebracht, die auch für Hunde eine Bedrohung bedeuten. Die dort aufgeführten Giftpflanzen werden in eine der drei Kategorien „Vergiftung ist möglich“, „Starke Vergiftung ist möglich“ und „Schwere bis tödliche Vergiftung ist möglich“ eingeteilt. Zu den Zimmerpflanzen, bei denen eine schwere bis tödliche Vergiftung eines Hundes droht, gehören die Dieffenbachie und der Kolbenfaden. Gartenzier- und/oder Wildpflanzen, bei denen es zu einer ähnlichen Vergiftung kommen kann, sind unter anderem der Blaue Eisenhut, Goldregen, Maiglöckchen und Oleander. Möchte man die verursachende Pflanze einer Vergiftung herausfinden, kann einem dabei auch eine Spezialseite des Instituts für Veterinärpharmakologie und -toxikologie in Zürich helfen: Hier kann man Symptome angeben, die man beim Hund beobachtet, und sich anzeigen lassen, wie sie möglicherweise zustande gekommen sind. Aber die Zeit für solch eine mögliche Recherche sollte man sich im konkreten Vergiftungsfall eher nicht leisten.

Vergiftung – und jetzt?

Auftretende Krämpfe, Atemnot und Erbrechen nennt VIER PFOTEN als typische Symptome, bei denen Vergiftungsverdacht besteht. Der Tierschutz rät davon ab, eigenmächtige Behandlungen zu versuchen, da dadurch nur wertvolle Zeit vergeht. Also: Auf zum Arzt! Tierversicherungen wie die der Helvetia beteiligen sich an den Kosten für Vergiftungsbehandlungen. Im Rahmen der vereinbarten Versicherungssumme vergütet Helvetia unter anderem tierärztliche Honorare und physiotherapeutische Behandlungen sowie pharmazeutische Ausgaben, Hilfsmittel und homöopathische Heilmittel. So wird dem Hund optimal geholfen, ohne dass die finanzielle Belastung für die Hundehalter zu gross wird.